Falsche Viruswarnung – Hoax – Dringende Warnung vor Virus in Mails betr. „Einladung“

Falsche Viruswarnung – Hoax – Dringende Warnung vor Virus in Mails betr. „Einladung“

Die Verschmutzung des Internets geht weiter – viele machen mit

Gerade trudelte eine Mail einer besorgten Bekannten ein. In dramatischen Worten wird dort vor dem gefährlichsten Virus gewarnt, den der Sender CNN jemals ankündigen musste.

Alleine die Wortwahl sollte schon alle Alarmglocken klingeln lassen!

Mit dieser Mail werden alle aufgefordert, diese Warnung schnellstens an alle Freunde und Bekannte weiterzuleiten. Schließlich könne dieser Virus, der eine Olympia Fackel am Bildschirm erscheinen lasse, in kürzester Zeit die Festplatte zerstören.

Keine vernünftige Warnung vor einem Problem wird jemals Panik verbreiten. Wer der Aufforderung Folge leistet, wird dann selbst zum Internet-Verschmutzer. Was Viren und Trojaner manchmal mögen, nämlich die Aussendung von Massenmails zu initiieren, klappt hier hervorragend, wenn der Leser nur naiv genug ist.

Diese Warnung ist nichts anderes als ein HOAX:

Als Hoax (engl. für Jux, Scherz, Schabernack; auch Schwindel) wird heute meist eine Falschmeldung bezeichnet, die per E-Mail, Instant Messenger oder auf anderen Wegen (z. B. SMS und MMS) verbreitet, von vielen für wahr gehalten und daher an Freunde, Kollegen, Verwandte und andere Personen weitergeleitet wird.

Schon 2007 wurde schon vor diesem schlechten Scherz gewarnt. Heute schwappt er wieder einmal durch das Netz.

Im Zweifel ein wenig die Suchmaschine bemühen. Einfach ein paar Stichworte aus der Warnung (in diesem Falle „Olympia Fackel“ oder „Einladung“) eingeben.  Die spucken schnell eine Antwort aus.

Bitte solche Warnungen in Zukunft nicht weiterleiten. Den Absender vielmehr darüber aufklären.

Hier wird die Hilfsbereitschaft nur schamlos ausgenutzt.

Bitte! Erst überlegen, dann handeln…

Hier noch einmal der fragwürde Text, als abschreckendes Beispiel:

Subject: Dringende Warnung !!!!!!!

Bitte lesen!! Da könnte etwas dran sein…

… wurde heute auch schon in DRS3 – durchgesagt! Bitte verteile diesen Hinweis an Deine Freunde, Familienangehörige und weitere Kontaktpersonen! In den kommenden Tagen solltest Du aufmerksam sein und keine eMail öffnen mit dem Betreff oder Anhang: Einladung, unabhängig davon wer sie Dir
geschickt hat.

Es handelt sich um ein Virus, das eine Olympia-Fackel öffnet, die die gesamte PC-Festplatte zerstört. Dieses Virus kann Dir von einem Bekannten gesendet werden, in dessen Adressbuch Du stehst.

Darum solltest Du diese Information an alle Deine Kontakt-Adressen weiterleiten.

Diese Nachricht eventuell 25 Mal zu bekommen, sollte man bevorzugen, anstatt einmal eine solche Virus-eMail zu erhalten und sie zu öffnen. Wenn dennoch eine eMail mit dem Betreff Einladung bei Dir eintreffen sollte und sei es von einem Freund -,öffne sie nicht und schalte Deinen Computer sofort aus!

Es handelt sich Um das gefährlichste Virus, das je durch CNN angekündigt wurde.

Dieses neue Virus ist gerade – gestern Nachmittag – durch Mc Afee entdeckt worden und von Microsoft als das zerstörerischste, das es je gegeben hat, eingestuft worden. Und noch gibt es keine Möglichkeit, diese Virusart zu eliminieren. Sie zerstört einfach die Zone Zero (Zentrum) der Festplatte, wo die lebenswichtigen Informationen abgespeichert sind. Schick bitte diese eMail an alle, die Du kennst!

Denk daran: wenn Du sie ihnen sendest, ist das für uns alle von Vorteil

Ungesicherte WLan´s mit Folgen

Drahtloser Internetzugang muss gesichert sein

Würden sie ihr Handy auf einem öffentlich Platz für jeden zugänglich legen, damit jeder der mag, damit frei telefonieren kann?
Der drahtlose Internetzugang über WLAN-Router oder Access-Point wird immer beliebter. Ohne lange Kabel durch die Wohnung ziehen zu müssen, kann der Computer an jedem Punkt der Wohnung und ihrer Umgebung ins Internet gehen.
Dieser Komfort ist aber nicht ohne Tücken. Was sie tun können, ist anderen Menschen ebenso möglich. Dazu muss niemand ein Computerfachmann sein. Alle können ihren Internetzugang nutzen, um selbst ins Internet zu gehen. Prinzipiell wäre dies sicherlich nicht schlimm. Doch gibt es leider Zeitgenossen, die sich auf ungesetzlichen Pfaden bewegen. Wenn diese ihren Zugang frei nutzen, dann haben sie ein wirkliches Problem.
Das Oberlandesgericht in Düsseldorf (Az. I-20 W 157/07) hat eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen. Jeder Nutzer ist demnach für die Folgen eines Missbrauchs selbst verantwortlich. Die  Verschlüsselung des Internetzugangs ist also jedem zumutbar. Wenn also jemand über ihren ungesicherten WLAN-Zugang Musikstücke, Software, Videos oder gar Kinderpornografie herunterlädt, dann müssen sie sich im Zweifelsfall für Urheberrechtsverletzungen verantworten. Unkenntnis schützt also auch in diesem Fall nicht vor Strafe.
Sollte ihr Netzwerk offen zugänglich sein, eröffnen sie jedem, der es darauf anlegt, den Zugang zu ihrem Computer.
Für diejenigen, die eine volu-menbasierte Flatrate haben, also bei der die Menge der übertragenen Daten abgerechnet wird, können erhebliche Kosten entstehen, wenn andere die freie Surf- und Download-Möglichkeit hemmungslos nutzen.
Wir haben einen hilfsbereiten Mitarbeiter losgeschickt, um einen – zwar nichtrepräsentativen – Blick in die alltägliche Realität zu werfen. 16070 Messdaten wurden erhoben, nicht in Falkensee, sondern in Spandau und Charlottenburg, weil dort eine größere Häuserdichte vorherrscht. Falkensee selbst wird später einmal folgen. Auch diese Daten werden wir hier veröffentlichen.
Von den WLAN-Hotspots sind 12.88% völlig ungeschützt. 29.4% weisen die so genannte WEP-Verschlüsselung auf (von
einigermaßen versierten Anwendern in ca. 10 Minuten zu überwinden) und 57.63% haben eine WPA- oder die bisher kaum zu überwindende WPA2-Verschlüsselung ihres WLAN-Routers. Ältere WLAN-Router unterstützen unter Umständen die sichere WPA2-Verschlüsselung nicht.
Wer seinen Router absichern möchte, sollte in keinem Fall vergessen, das voreingestellte Zugangspasswort zu ändern, dieses ist überall im Internet frei erhältlich.
Noch viel unbekümmerter sichern Computernutzer ihren eigenen PC. Gerade einmal die Hälfte nutzen überhaupt ein Antiviren-Programm, obwohl es genügend kostenlose Programme gibt, die sich hinter den kommerziellen nicht verstecken müssen. Der Rest nutzt entweder keines, oder eines mit völlig veralten Virendefinitionen. Gerade in einer Zeit, in der Viren, Trojaner und anderes „Getier“ sich wie Heuschrecken über die Computer hermachen, ist dies mehr als gedankenlos.

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