Platz für radioaktiven Abfall gesucht – Teil 2

Auf unbestimmte Zeit vertagt…

Berlin. Die Diskussionen am vergangenen Wochenende, an denen der Chef des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, wie auch Sigmar Gabriel, seines Zeichens Bundesumweltminister, teilnahmen, ging wie erwartet ohne Ergebnis zu Ende.

Frühestens nach der nächsten Bundestagswahl, aber auch nur dann, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse merkbar ändern, ist wieder Bewegung zu erwarten. Zeit scheint offensichtlich mehr als genug vorhanden zu sein. Die Erlaubnis für die oberirdischen Zwischenlager läuft ja „erst“ 2035 aus.

Niemand bezweifelt die Unsicherheit dieser oberirdischen Lösung.

Walter Hohlefelder vom Deutschen Atomforum ist in einer Zwickmühle. Er kann einem offenen Vergleich mit anderen Standorten nicht zustimmen, ohne noch mehr Atomgegner auf den Plan zu rufen. So lange die Überlegungen nur auf Gorleben beschränkt sind, bleibt die Anzahl der Betroffenen überschaubar.

Bayern hat schon früh deutlich gemacht, in keinem Fall ein Endlager auf eigenem Boden haben zu wollen…

Platz für radioaktiven Abfall gesucht!

Kein Platz für mittelaktive Fässer in Sicht!

Schlaue Worte von offensichtlich hilflosen Politikern: „Wir dürfen die Enlagerung nicht unseren Nachfahren hinterlassen“. Sigmar Gabriel (SPD) sagte dies am 30.10.2008 auf der Eröffnungsveranstaltung eines Fach-Symposiums in Berlin.

Drei Tage lange werden 300 Fachleute aus dem In- und Ausland intensiv über die Bedingungen für eine sichere Endlagerung diskutieren. Wunder sind nicht zu erwarten. Auch die Asse wurde einst von Fachleuten als sicher bezeichnet. Damals wurden alle bestehenden Bedenken für die Nutzung dieses Salzstocks beiseite gewischt.

Schon jetzt ist klar, dass der Salzstock in Gorleben das bevorzigte Endlager sein soll. Die CDU hat sich vor kurzem schon darauf festgelegt. Nur wenn ein anderer Standort sich in den Beratungen herauskristallisieren sollte, der nach internationalen Maßstäben noch „besser“ geeignet sein sollte, wäre dann diesem der Vorzug zu geben.

Sigmar Gabriel irrt – oder täuscht!“

„Die Rückholbarkeit wird für möglich gehalten“

Wer soll einen Teil der mehreren hunderttausend Fässern schwach oder stärker aktivem Müll aus der Asse holen. Sigmar Gabriel, oder seine Gutachter wollen uns weis machen, eine „Entsorgung“ wäre möglich.

Gleichzeitig schränkt ers eine Aussage ein: „Ich weiß noch nicht, wie wir den Müll wieder hochholen können.“ Was denn nun…?

Niemand lässt sich darüber aus, wo – wenn die Fässer aus der Asse geholt werden – der strahlende Müll landen soll. Der Zustand vieler Fässer dürfte eine sichere „Rückholung“ kaum mehr möglich machen.

Ein Endlager fürt Atommüll existiert nicht! Nach deutschem Atomrecht dürfte folglich kein Atomkraftwerke mehr betrieben werden, wenn die Endlagerung nicht gesichert ist.

Die Idee des „Endlagers“ in der Asse war eigentlich schon gescheitert, bevor sie begann. Das angeblich sichere Salz, in dem alles sicher verwahrt werden sollte, ist eben doch nicht sicher. Eindringendes Wasser – von Anfang an bekannt – lässt diese Idee zu einer Schnapsidee verkommen.

Gorleben soll Atommüll-Endlager werden

Die CDU will dies jetzt unbedingt durchsetzen
Nach dem bekundeten festen Willen der CDU soll der in Niedersachsen liegende Standort Gorleben zum Endlager für Atommüll werden. Dem Vierländereck von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsenanhalt steht damit sicherlich eine unruhige Zukunft bevor. Nicht wenige werden ihren Unmut darüber Ausdruck verschaffen wollen.
Die CDU möchte endlich mit der „endlosen“ Suche nach einem geeigneten Endlager aufhören. Dem Umweltminister Gabriel (SPD) wirft sie eine unangemessene Hinhaltetaktik vor.
Gorleben liegt nicht weit von dem als „quasi-Endlager“ genutzten ehemaligen Salzbergwerk Asse II. Von 1967 bis 1978 wurden dort von der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung rund 125000 Fässer mit schwach radioaktiven Substanzen eingelagert. All dies wurde als „Versuch“ deklariert. 1972 bis 1977 kamen zusätzlich etwa 1300 Fässer mit mittelaktiven Abfällen hinzu.
1979 wurde in einer wissenschaftlichen Arbeit auf die Gefahr von Wassereinbrüchen hingewiesen. 1994 wird in einem Gutachten von einem möglichen „Absaufen“ des Bergwerkes wegen der erfolgten und nicht mehr beherrschbaren Wassereinbrüche berichtet. Ein Übertritt von radioaktiven Substanzen in das Grundwasser kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Niemand kann sagen, was wirklich in den vor sich hin rottenden Fässer enthalten ist. Vertuschung und Ignoranz waren bisher Grundlage der Informationspolitik zu diesem Thema. Daran ändert auch ein neuer Betreiber nichts.
Traute Einigkeit herrscht bei SPD und FDP. Haben sie doch auf die eine oder andere Art und Weise ihre Aufsichtspflicht auf Länder- oder Bundesebene versäumt. Die SPD sieht keine Notwendigkeit für die Einberufung eines Untersuchungsausschuss.
Nach und nach tauchen Berichte auf, nach denen schon 1906 bis 1908 Flüssigkeitsströme bemerkt wurden. Von einem sicheren Zwischen- geschweige denn Endlager konnte also niemals die Rede sein.
Gegen jede Erfahrung wird immer wieder gerne von der billigen und beherrschbaren Atomenergie geredet. Im Defakto Endlager Asse II ist die Situation nicht mehr wirklich beherrschbar. Die Entfernung aller Abfälle aus dem Salzstock würde Milliarden kosten – natürlich für den Steuerzahler. Ein üblicher Weg. Kosten werden sozialisiert, Gewinne dagegen privatisiert.
Fakt ist, das in den letzten Jahrzehnten für Forschung und Entsorgung im Bereich „Atomenergie“ rund 70 Milliarden Euro auf Kosten der Steuerzahler ausgegeben wurden. Die Atomindustrie selbst hat sich an den Kosten kaum nennenswert beteiligt.
Eine Verlängerung der Laufzeit von Kernreaktoren brächte den beteiligten Stromproduzenten einen Gewinn von rund 80 Milliarden Euro. Kein Cent davon wird den Strompreis zu Gunsten der Verbraucher senken. Eine verlängerte Betriebszeit der Reaktoren hätte aber noch andere Folgen. Solange das Geld aus dem Atomstrom so munter fließt wird es weniger Engagement in eine alternative Energieerzeugung geben.

Gorleben soll Atommüll-Endlager werden

Die CDU will dies jetzt unbedingt durchsetzen

Nach dem bekundeten festen Willen der CDU soll der in Niedersachsen liegende Standort Gorleben zum Endlager für Atommüll werden. Dem Vierländereck von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsenanhalt steht damit sicherlich eine unruhige Zukunft bevor. Nicht wenige werden ihren Unmut darüber Ausdruck verschaffen wollen.
Die CDU möchte endlich mit der „endlosen“ Suche nach einem geeigneten Endlager aufhören. Dem Umweltminister Gabriel (SPD) wirft sie eine unangemessene Hinhaltetaktik vor.
Gorleben liegt nicht weit von dem als „quasi-Endlager“ genutzten ehemaligen Salzbergwerk Asse II. Von 1967 bis 1978 wurden dort von der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung rund 125000 Fässer mit schwach radioaktiven Substanzen eingelagert. All dies wurde als „Versuch“ deklariert. 1972 bis 1977 kamen zusätzlich etwa 1300 Fässer mit mittelaktiven Abfällen hinzu.
1979 wurde in einer wissenschaftlichen Arbeit auf die Gefahr von Wassereinbrüchen hingewiesen. 1994 wird in einem Gutachten von einem möglichen „Absaufen“ des Bergwerkes wegen der erfolgten und nicht mehr beherrschbaren Wassereinbrüche berichtet. Ein Übertritt von radioaktiven Substanzen in das Grundwasser kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Niemand kann sagen, was wirklich in den vor sich hin rottenden Fässer enthalten ist. Vertuschung und Ignoranz waren bisher Grundlage der Informationspolitik zu diesem Thema. Daran ändert auch ein neuer Betreiber nichts.
Traute Einigkeit herrscht bei SPD und FDP. Haben sie doch auf die eine oder andere Art und Weise ihre Aufsichtspflicht auf Länder- oder Bundesebene versäumt. Die SPD sieht keine Notwendigkeit für die Einberufung eines Untersuchungsausschuss.
Nach und nach tauchen Berichte auf, nach denen schon 1906 bis 1908 Flüssigkeitsströme bemerkt wurden. Von einem sicheren Zwischen- geschweige denn Endlager konnte also niemals die Rede sein.
Gegen jede Erfahrung wird immer wieder gerne von der billigen und beherrschbaren Atomenergie geredet. Im Defakto Endlager Asse II ist die Situation nicht mehr wirklich beherrschbar. Die Entfernung aller Abfälle aus dem Salzstock würde Milliarden kosten – natürlich für den Steuerzahler. Ein üblicher Weg. Kosten werden sozialisiert, Gewinne dagegen privatisiert.
Fakt ist, das in den letzten Jahrzehnten für Forschung und Entsorgung im Bereich „Atomenergie“ rund 70 Milliarden Euro auf Kosten der Steuerzahler ausgegeben wurden. Die Atomindustrie selbst hat sich an den Kosten kaum nennenswert beteiligt.
Eine Verlängerung der Laufzeit von Kernreaktoren brächte den beteiligten Stromproduzenten einen Gewinn von rund 80 Milliarden Euro. Kein Cent davon wird den Strompreis zu Gunsten der Verbraucher senken. Eine verlängerte Betriebszeit der Reaktoren hätte aber noch andere Folgen. Solange das Geld aus dem Atomstrom so munter fließt wird es weniger Engagement in eine alternative Energieerzeugung geben.

Ambrosia, oder wenn die Speise der Götter zum Problem wird

Fremde zu Gast bei Freunden. Noch klingt uns dieser schöne Spruch angenehm in den Ohren. Ein wenig überraschend wurde er von einer breiten Öffentlichkeit vorbildlich mit Leben erfüllt.
Ambrosia, die Speise, welche den Göttern der griechischen Antike ihre Unsterblichkeit bescherte, bringt einigen zur Zeit erhebliche Probleme. Während die Götter ein Jahr lang ohne Atem und Stimme ohnmächtig darniederlagen, wenn ihnen der Zugang zur Götterspeise verwehrt wurde, ergeht es manch einem Menschen so, wenn er mit dem Pollen dieses aus Nordamerika „eingewanderten“ Korblütlers in Kontakt gerät. Nicht umsonst nennen die Australier sie auch „Asthma-Pflanze“.
Im Spätsommer, bis in den Oktober hinein, verbreiten die rispenförmigen Blütenstände ihren Pollen.
Die Beifuß-Ambrosie (ambrosia artemi­si­ifolia) gehört zu den invasiven gebietsfremden Arten. Diese Neophyten sind ungebetene Gäste, die durch den Einfluss des Menschen in andere Biotope gelangen. Invasiv sind sie im Sinne des Naturschutzes, wenn sie unerwünschte Auswirkungen auf andere Arten, Lebensgemeinschaften oder Biotope haben.
Die Pollen der Beifuß-Ambrosie gehören zu den stärksten Allergieauslösern. Direkter Körperkontakt mit der Pflanze ist zu vermeiden, da auch ihre feine „Behaarung“ Kontaktallergien auslösen kann. In den Vereinigten Staaten wird sie mit großem finanziellen Aufwand bekämpft.
Größere Populationen sind bisher nur aus Süd- und Ostdeutschland bekannt. Eingebracht wird die Pflanze unter anderem über Futtermittel, wie zum Beispiel Vogelfutter, verunreinigte Pflanzenballen, aber auch Erdematerial, welches im baubereich Anwendung findet. Der glo­baleVerkehr sorgt für eine schnelle Verbreitung. An Straßenrändern, Gliesflächen und Waldwegen können ihre Samen selbst nach vierzig Jahren noch keimen.
Die Gastfreundschaft diesem Fremdling gegenüber sollte sich in Grenzen halten. Schon jetzt verursacht diese noch nicht sehr weit verbreitete Pflanze durch ärztliche Behand­lungs­kosten Schäden in zweistelliger Millionenhöhe.
Meldungen von Standorten werden gerne unter www.ambrosiainfo.de entgegen genommen.

Ralf Salecker

Ihren Energieausweis, bitte!

Seit 1. Juli 2008 brauchen Häuser einen Ausweis

Eine Umfrage hat ergeben, dass rund 70 Prozent der Mieter über die neue Regelung nicht Bescheid wissen. Im Vergleich zu Mietern sind Eigentümer etwas besser informiert. Weiterer Informationsbedarf darüber, welche Fristen und Anforderungen bei der Energieausweispflicht zu berücksichtigen sind, ob bei älteren Gebäuden Sanierungsbedarf besteht und ob es Förderprogramme gibt, ist also da. Die Internetseiten www.bmvbs.de des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und www.klima-sucht-schutz.de sind dafür zu empfehlen.

Was ist ein Energieausweis?
Strom, Heizöl sowie Gas werden immer teurer. Deshalb war es noch nie so wichtig wie heute, über den Energieverbrauch eines Hauses genau Bescheid zu wissen.
Der seit 1. Juli 2008 zur Pflicht gewordene Energieausweis ist ein Zertifikat, das die Energieeffizienz eines Gebäudes dokumentiert. Mit Hilfe einer Skala informiert er über den energetischen Zustand von Gebäuden.
Die Vorschriften zur Erstellung von Energieausweisen sind in der Energieeinsparverordnung vom 1.10.2007 (EnEV 2007) geregelt. Sie verpflichtet Hauseigentümer, bei Verkauf oder Neuvermietung einen Energieausweis vorzulegen. Es gibt den Bedarfs- und den Verbrauchsausweis.

Welchen Nutzen bringt der Energieausweis?
Der Energieausweis soll dazu beitragen, den Energieverbrauch von Gebäuden und damit den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern. Er zeigt auf, wo Energie effizienter genutzt und Geld gespart werden kann. Er ermöglicht den Vergleich von Gebäuden, womit sich die Energieeffizienz von Gebäuden zum Qualitätsmerkmal und der Energieausweis zu einer wichtigen Entscheidungshilfe für Käufer und Mieter entwickelt. Mit wenigen Blicken kann sich jeder darüber informieren, welchen Energiebedarf ein Gebäude hat.

Unterschied zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis
Beim bedarfsorientierten Energieausweis wird der Energiebedarf des Hauses in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr berechnet. Dieses Verfahren kommt vor allem bei Umbaumaßnahmen zum Tragen oder wenn es das Gesetz wegen des Baujahres des Hauses verlangt. Gegebenenfalls werden bei älteren Gebäuden zusätzlich Sanierungsempfehlungen gemacht.
Der Energieausweis auf Verbrauchsbasis wird auf Grundlage des tatsächlich gemessenen Energieverbrauchs der letzen drei Abrechnungsperioden erstellt. Er zeigt den Energieverbrauch in unterteilten Feldern für Heizung, Warmwasser und Strom. Es wird das Verhalten der Bewohner abgebildet – und nicht die Energieeffizienz eines Hauses. Eine Familie wird mehr Energie verbrauchen als eine Einzelperson.

Wer darf Energieausweise erstellen?
Ausstellungsberechtigt sind Architekten, Ingenieure, Bauvorlageberechtigte, Handwerksmeister und Techniker bestimmter Fachgebiete, die mindestens zwei Jahre im energiesparenden Bauen tätig waren oder eine entsprechende Aus- oder Weiterbildung hatten.

Ist eine Vor-Ort-Begehung für die Erstellung eines Energieausweises erforderlich?
Um die Kosten für die Erstellung des Energieausweises möglichst gering zu halten, ist eine Vor-Ort-Begehung nicht verpflichtend vorgeschrieben. Der Gebäudeeigentümer ist berechtigt, die für die Erstellung eines Energieausweises benötigten Daten selbst zu erheben.

Wer braucht den Ausweis?
Wer als Eigentümer sein Heim weder verkaufen noch vermieten möchte, benötigt keinen Energieausweis. Erst bei Verkauf, Neuvermietung oder Verpachtung muss Interessenten ein Energieausweis vorgelegt werden. Je nach Bauart und Bauzeitpunkt ist der Ausweis von unterschiedlichen Stichdaten an Pflicht.
Für Einfamilienhäuser und Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen gilt:
Baujahr bis Ende 1965: Der Verbrauchsausweis ist Pflicht ab 1. Juli. Bis zum 1. Oktober gilt noch eine Übergangsfrist. Von da an muss der Eigentümer einen bedarfsorientierten Ausweis vorlegen. Für Häuser mit fünf und mehr Wohnungen gilt weiterhin eine Wahlfreiheit.
Baujahr ab 1. Januar 1966: Der Ausweis ist Pflicht ab 1. Januar 2009.
Unterschiede gibt es bei Häusern ab Baujahr 1966: Bauantrag bis 1976: Entspricht das Haus den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977, genügt der Verbrauchsausweis. Das ist der Fall, wenn der Eigentümer in der Zwischenzeit Heizung oder Dämmung bereits modernisiert hat. Ist das nicht der Fall, ist der Ausweis nach dem 30. September 2008 auf Bedarfsbasis zu erstellen.
Bauantrag ab 1977: Es reicht ein Ausweis auf Basis des Verbrauchs.
Neubauten: Eine Art „Energieausweis“ gibt es bereits seit der Wärmeschutzverordnung von 1995 sowie nach der alten Energieeinsparverordnung von 2002. Für jedes Gebäude, dessen Bauantrag 1995 oder später gestellt wurde, muss schon ein „Wärmebedarfsausweis“ oder ein „Energiebedarfsausweis“ vorliegen. Abweichende Regelungen gibt es für Gebäude mit fünf und mehr Wohnungen, Eigentumswohnungen, Nichtwohngebäude und gemischt genutzt Gebäude.

Was kostet der Ausweis?
Das Honorar für einen bedarfsorientierten Ausweis liegt bei mehreren Hundert Euro. Der Verbrauchsausweis kostet bis zu 100 Euro. Nichtvorhandene Ausweise können ein Bußgeld bis zu 15 000 Euro nach sich ziehen.

Autor: Peter Siebke
QR Code Business Card