CDU will Satellitenüberwachung von Fahranfängern

Der CDU-Verkehrsexperte Dirk Fischer will Fahranfänger – oder zumindestens ihre Autos -  praktisch mit einer elektronischen Fußfessel ausstatten.

Mit Hilfe dieser Überwachungstechnik kann jederzeit Position und Geschwindigkeit des Verkehrsteilnehmers bestimmt werden.

Angeblich sollen so die frischen Führerscheinbesitzer stärker diszipliniert werden. Nach dem Motto Zuckerbrot und Peitsche soll es für diese Form totaler Überwachung auch eine Belohnung geben. Die Kosten für die Kfz-Versicherung sollen dann deutlich niedriger liegen. Sicherlich ein verführerischer Gedanke für den Einen oder Anderen.

Ein Pilotprojekt dieser Art läuft derzeit in Brandenburg.

Der nächste Schritt wäre dann die Ausstattung aller Schüler mit solchen Geräten. So könnte man sicher gehen, dass auch alle ihrer Schulpflicht nachkommen. Bei Hartz-IV-Emfpänger könnte so jeder Zeit festgestellt werden, ob sie sich auch vor Ort aufhalten…

Eine sinnvolle Alternative wäre die Installation einen “Blackbox”, so wie sie ähnlich in Flugzeugen existiert. Hier wäre eine Aufzeichnung von Bewegungsdaten möglich, die im Fall eines Unfalles ausgewertet werden können, sich aber nicht zu einer möglicherweise missbräuchlichen Überwachung eignen.

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