Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wackelt hier die Unfehlbarkeit des Papstes?

Nun hat Papst Benedikt  in einem Brief seinem Bedauern darüber Ausdruck gegeben, das die Rückname der Exkommunikation der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft „den Frieden zwischen Christen und Juden wie auch den Frieden in der Kirche für einen Augenblick gestört hat“.

Die persönliche Einstellung des Papstes zum Thema Holocaust und dem toleranteren Umgang mit anderen Religionen stand nie wirklich in Zweifel, darum ging es nie.

Gedankenlosigkeit, eine gewisse Ignoranz und eine (möglicherweise) erstaunliche Uninformiertheit über Aussagen einiger Mitglieder der Pius-Bruderschaft konnten dagegen als sicher angenommen werden.

So wird in dem Brief eingestanden, die Bedeutung des Internets wohl unterschätzt zu haben. Wie weltfremd muss eine Person oder Organisation sein, um in heutiger Zeit zu einer solchen Erkenntnis zu gelangen. Trotzdem ist es gerade diese Erkenntnis immerhin ein Zeichen für den richtigen Weg. Eine bessere Kommunikation nach außen und innen ist immer von Vorteil. Dem Internet soll jetzt mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Trotzdem wird auch in diesem Brief der „Einheit der Gläubigen“ höchste Priorität gegeben, was letztendlich bedeutet, dass ultrakonservative Aussagen aus den Reihen der katholischen Kirchen auch in Zukunft das Verhältnis zu anderen Religionen belasten kann.

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