Von den “Grauen Panthern” zu Grauen und Panthern…
“Die Grauen – Graue Panther”
Die Grauen – Graue Panther (Kurzbezeichnung: Graue, bis 1993 Die Grauen) existierten von 1989 bis 2008. Gegründet wurden die Partei von Trude Unruh (von 1987 bis 1990 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages) als Interessenvertretung von Senioren. Hervorgegangen ist sie aus dem 1975 von Trude Unruh gegründeten “Senioren-Schutz-Bund”.
Trude Unruhe machte in der Politik ihrem Namen alle Ehre. So war sie 1968 bis 1973 war Mitglied der SPD, von 1973 bis 1978 der FDP. 1978 war sie Mitbegründerin der Partei Grüne Aktion Zukunft (GAZ) in Nordrhein- Westfalen, 1979 Parteiloses Mitglied der Grünen-Fraktion im Bundestag, 1979 bis 1980 der Bürgerpartei.
Bis 2007 war sie Vorsitzende der Grauen, nach der Ablösung durch Norbert Raeder 2007 Ehrenvorsitzende.
Infolge einer Spendengeld-Affäre wurde die Partei 2008 aufgelöst. Kurzerhand gründeten sich gleich darauf zwei Nachfolgeparteien. In Berlin war es “Die Grauen – Generationspartei” unter dem Vorsitz von Norbert Raeder (gelernter Pharmakant, Kneipenwirt und Politiker aus Berlin). In Konkurrenz dazu entstand gleichzeitig die “Allianz Graue Panther”, von Trude Unruh unterstützt.
Trude Unruhs Wirken galt Anfangs deutlich dem Engagement für Senioren. Später trat das Motto „Jung und Alt gemeinsam“ in den Vordergrund. Weitere Schwerpunkte der Arbeit waren Solidarität, Bürger- und Frauenrechte und die Ökologie.
Die einzigen bedeutsamen Wahlerfolge erzielten “Die Grauen” immer wieder in Berlin. 2006 bekamen sie bei den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin 3,8 Prozent der Stimmen. Ob dabei ein Slogan wie „Poppen für ‘ne sichere Rente?“ einen gewichtigen Anteil hatte, sei dahingestellt. Die Grauen schafften es 2006 in acht Bezirksparlamente, nämlich:
- Charlottenburg-Wilmersdorf (2 Sitze)
- Mitte (2 Sitze),
- Neukölln (3 Sitze)
- Pankow (2 Sitze)
- Reinickendorf (4 Sitze)
- Spandau (GRAUE: 6,2 % – 3 Sitze)
- Treptow-Köpenick (2 Sitze)
- Tempelhof-Schöneberg (2 Sitze)
Mit drei Sitzen in der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatten sie folglich Fraktionsstatus.
Das Wahlergebnis am 17.09.2006 (bei einer Wahlbeteiligung von 56 %) für die Bezirksverordnetenversammlung in Spandau:
- SPD: 33,8 % (21 Sitze)
- CDU: 38,9 % (24 Sitze)
- Grüne: 6,4 % (3 Sitze)
- FDP: 6,0 % (3 Sitze)
- GRAUE: 62 % (3 Sitze)
- Linke-PDS: 3,2 % (1 Sitz)
- WASG: 2,6 %
- REP: 2,3 %
Nach einem Spendenskandal beschloss der Bundesvorstand der Partei “Die Grauen” am 25.3.2008 die Selbstauflösung
Mit der Auflösung der Partei gäbe es auch die Fraktionen in den Berliner BVVs nicht mehr. Dies rechtzeitig ahnend hatte der der Ex-Landeschef der Grauen Panther, Norbert Raeder, Anfang März “Die Grauen – Generationspartei” gegründet. Acht von 20 Abgeordneten aus den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen schlossen sich der Neugründung an. Die alten “Grauen” in Spandau wollten sich der neuen Partei “DIE GRAUEN – Generationspartei” nicht anschließen. Seit dem 4.3.2009 gibt es dort die “Wählergemeinschaft Panther”, wie die “Konkurrenz” mit einem Panther im Logo.
Norbert Raeder tritt u.a. mit seiner Kneipen und Gaststättenbewegung gegen das gesetzlich geregelte Nichtraucherschutzgesetz an die Öffentlichkeit. Eine Idee, für die sich augenscheinlich die Parteimitglieder begeistern lassen. Eine “Raucherpartei”?
“Die Grauen – Generationspartei” – Neugründung 1
“Die Grauen – Generationspartei” sieht sich in der Einleitung ihres Parteiprogramms nicht als eine Nachfolgepartei der Seniorenpartei „Die Grauen – Graue Panther”.Auf einen Panther im Logo wollten sie dann wohl doch nicht verzichten. Eine sehr (!) lange Liste von Schlagworten soll ihre inhaltliche Ausrichtung verdeutlichen.
Eine Spezialität ist der Beschluss des Bundesvorstandes, zukünftig alle Spender öffentlich zu benennen.
Außer ein paar Gemeinplätzen lassen sie sich alles offen:
“Das Grundsatzprogramm der Partei „Die Grauen – Generationspartei“ ist ein so genanntes „Aktives demokratisches Parteiprogramm“ das sich flexibel gegenüber den neuesten Erkenntnissen und auch gesetzlich geregelten Veränderungen, auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Bundesparteitag der Partei „DIE GRAUEN – Generationspartei“ zur weiterentwickelnden Erneuerung stellt.”
Was ist darunter zu verstehen? Alles und Nichts? Bedeutet es in der Umkehrung, dass andere Parteien ein “inaktives und undemokratisches” Parteiprogramm aufweisen?
Ihre politische Ausrichtung definiert sie wie folgt:
“Sie steht weder links, in der Mitte, und niemals rechts! “Die Partei „DIE GRAUEN – Generationspartei“” steht oben, und somit über allen anderen Parteien. “DIE GRAUEN – Generationspartei“ wird sich nicht aus eigenem Vorteilsnutzen erpressbar machen oder sich in eine Richtung verkaufen oder drängen lassen.”
“Somit ist für jeden Wähler sichergestellt, dass über alle verschiedenen Parteigrenzen hinaus, der Blick für das Wohl aller Menschen nicht außer Acht gelassen wird.”
Sie sind nach eigenen Angaben vertreten in folgenden Berliner Bezirksverordnetenversammlungen:
- Mitte (2 Sitze)
- Neukölln (3 Sitze)
- Reinickendorf (3 Sitze – vormals 4)
“Allianz Graue Panther” – Neugründung 2
Die “Allianz Graue Panther” (Motto: “Partei für Alt und Jung”) sieht sich als Nachfolgeorganisation der früheren “Die Grauen – Graue Panther”.
Die Wurzeln unserer politischen Weltanschauung liegen in den von Trude Unruh geschaffenen Werten, die in den Statuten des, von ihr gegründeten Seniorenschutzbundes, niedergeschrieben und gelebt werden.
Die Allianz Graue Panther kämpft für die Menschenrechte – wie sie im Grundgesetz formuliert sind … (Das sollte doch wohl selbstverständlich sein Anmerkung: Unterwegs in Spandau).
Sie unterstreicht aber eine veränderte Zielsetzung. So will sie “der Grundtendenz des gesellschaftlichen Egoismus” entgegenwirken, “zu einem Sprachrohr für die bisher Ungehörten werden”, “mehr direkte Demokratie – nach Schweizer Vorbild”, also Einführung von Volksentscheiden. Weiterhin fordern sie sichere Renten, ein “bedingungsloses Grundeinkommen”, den Abbau von Subventionen, eine bessere Umweltpolitik und die die Einrichtung von Generationenhäusern.
Ganz besonders distanziert sie sich von der Politik ihrer “Konkurrenz”. Wir, die “Allianz Graue Panther”, wollen und haben nichts gemeinsam mit der “Raederpartei” „DIE GRAUEN – Generationspartei“.
Andere Parteien und Wählergemeinschaften, die unter dem Deckmantel der GRAUEN versuchen, auf Stimmenfang zu gehen, sind KEINE rechtmäßigen oder politische Nachfolger der Grauen Panther und haben NICHTS mit den Grauen Panthern zu tun! Unter Vortäuschung falscher Tatsachen und mit Diskriminierungen bespickte Berichte wird versucht, die Partei- auch die politische Nachfolgepartei Allianz Graue Panther- in den Verruf zu bringen und zu zerstören. Und das alles nur, um mehr Macht zu erhalten!
Es hat schon immer Streberlinge gegeben, die um der Macht willen ‘über Leichen gegangen sind!
Die Internetausgabe PantherSozial hat es gerade einmal bis zur Nummer 1-2008 gebracht.
Auf der Internetseite wird von einer Allianz mit folgenden Bezirksverordnetenversammlungen gesprochen:
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Reinickendorf
- Spandau
- Tempelhof-Schöneberg
- Treptow-Köpenick
Genauere Informationen zu den Allianzen in den angesprochenen BVV´s werden nicht präsentiert. In Spandaus BVV findet eine weitere Neugründung, die “Wählergemeinschaft Panther”. Selbstverständlich ebenso mit einem Panther im Logo.
In folgenden Berliner Bezirksverordnetenversammlungen sind sie zu finden:
“Wählergemeinschaft Panther” in Spandau – Neugründung 3
Schon die Internetadresse macht die Unterscheidung von anderen “Grauen” schwierig: http://www.diegrauen-spandau.de/panther.
In Spandau versteht die “Wählergemeinschaft Panther” ihren Wählerauftrag dahingehend, “zusammen mit allen demokratischen Kräften aktiv die Verhältnisse zum Wohle der Spandauer Bürgerinnen und Bürger zu ändern und gegebenenfalls zu stabilisieren.”
Einige Forderungen:
Wir fordern die Einführung von verbindlichen Volksentscheiden. Keine Entmündigung des Volkswillens, der zwischen den Wahlen kaum gehört wird. Die Bürgergesellschaft erfordert mehr direkte Demokratie.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in Deutschland.
Keine Zwangsarbeitsplätze für Arbeitslose und Hilfeempfänger, sondern langfristige Eingliederungsprogramme.
Einführung einer 2-Prozent-Klausel bei Wahlen.
Neue Wahlformen für Parlamente ohne Parteiendiktatur, z. B. 50 Prozent der Direktmandate nur über Selbsthilfeorganisationen.
Gültigkeit von Wahlen nur bei einer Wahlbeteiligung von mindestens 50% der Stimmberechtigten.
Die Forderungen sind eine sehr bunte Sammlung aus allem, was “irgendwie auf den Nägeln” brennt. Manche der Forderungen sind wünschenswert. Ob sie realistisch sind und damit ein pragmatisches Programm darstellen, steht auf einem anderen Blatt. Andere dagegen zeugen von wenig Realitätsverständnis. Der Wunsch nach einer 2-Prozent-Hürde bei Wahlen scheint Zustände wie in der Weimarer Republik herbeiwünschen zu wollen. Direktmandate über Selbsthilfeorganisationen könnte in die Kategorie “Spaßpartei” gezählt werden. Der Begriff Parteidikatur wiederspricht den einleitenden Grundsätzen der Wählergemeinschaft, nach der sie ja stolz darauf sind in einer “demokratischen Bundesrepublik Deutschland” zu leben.
Zielsetzung (http://www.diegrauen-spandau.de/panther/panther_ziele.html)
Fraktion PANTHER (3 Sitze seit dem 9.3.2009)
Fraktion DIE GRAUEN (7.7.2008 bis 31.8.2008)
Gruppe PANTHER (bis 3.3.2009)
“Die Grauen” und deren Nachfolger in den Bezirksverordnetenversammlungen der Bezirke in Berlin (Stand12.3.2009)
Mitte (2006 – 2 Sitze)
Thomas Buth: Bezirksverordneter – GRAUE seit 26.10.2006
Ursula Schade: Bezirksverordnete – GRAUE seit 26.10.2006
Neukölln (3 Sitze)
Fraktion der GRAUEN
Michael Hiller Bezirksverordneter GRAUE 26.10.2006
Wolfgang Rühlmann Bezirksverordneter GRAUE 01.10.2006
Dirk Schumacher Fraktionsvorsitzender GRAUE 01.10.2006
Reinickendorf (3 Sitze)
Fraktion DIE GRAUEN – Generationspartei
Norbert Raeder Bezirksverordneter Die Grauen 27.10.2006
Michael Schulz Bezirksverordneter Die Grauen 27.10.2006
Ralf Werner Bezirksverordneter Die Grauen 27.10.2006
Charlottenburg-Wilmersdorf (2006 – 2 Sitze)
Die Grauen (fraktionslos) – (bis 31.03.2008)
Allianz Graue Panther (fraktionslos) – (bis 31.12.2008)
Pankow (2 Sitze)
Gruppe DIE GRAUEN – Graue Panther (bis 23.10.2007)
Fraktion DIE GRAUEN – Graue Panther (bis 29.04.2008)
Gruppe DIE GRAUEN (bis 26.6.2008)
Spandau (2006 – 3 Sitze)
Jürgen Czarnetzki Bezirksverordnete(r) PANTHER 4.3.2009
Dieter Noelte Bezirksverordnete(r) PANTHER 4.3.2009
Klaus-Dieter Trautmann Bezirksverordnete(r) PANTHER 4.3.2009
Fraktion DIE GRAUEN (bis 31.8.2008)
Gruppe PANTHER (bis 3.3.2009)
Müsste jetzt Fraktion Panther heißen (Anmerkung: Unterwegs in Spandau)!
Treptow-Köpenick (2 Sitze)
Peter Thuge Bezirksverordneter AGP (bis 1.3.2008 Graue) 26.10.2006
Tempelhof-Schöneberg (2 Sitze)
Reingard Jäkl Bezirksverordnete Graue 1.4.2007
Hans Ohnmacht Bezirksverordneter GRAUE 26.10.2006
Ronald Ratzkowski Bezirksverordneter GRAUE 26.10.2006
Etwas verwirrend gestaltet sich die Suche nach den Internetseiten der beiden/drei “Folgeparteien”
- “Die Grauen – Generationspartei”: www.diegrauen.de (zieht demnächst auf: www.diegrauen-generationspartei.de um)
- “Wählergemeinschaft Panther”: www.diegrauen-spandau.de/panther – (also als Unterseite der alten Internetpräsenz der aufgelösten “Die Grauen”)
- “Allianz Graue Panther”: www.allianz-graue-panther.de (noch ohne Inhalt)
- “Allianz Graue Panther”: www.allianz-graue-panther-ts.de mit dürftigen Informationen

Der Autor des letzten Kommentars scheint anzunehmen, die Welt dreht sich nur um ihn. Wieso sonst sollte er annehmen, dass jederzeit ein Moderator zur Verfügung steht, um gerade seinen Kommentar freizuschalten?
Um den Begriff Zensur einmal zu erklären: “Zensur (censura) ist ein politisches Verfahren, um durch Massenmedien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden. Quelle: Wikipedia”
Der Autor des Kommentars scheint fälschlicherweise anzunehmen, ein Recht zu haben, die Veröffentlichung seines Kommentars zu fordern – und dies auch noch zu jeder Zeit. Eine Nichtveröffentlichung auf meinem privaten Blog bedeutet keine Zensur.
Die Einleitung zu seinem Kommentar ist schon bezeichnend: “Lieber Leser, ich weiß zwar nicht genau, was da so vorgeht …”.
Der Autor geht in keiner Weise auf den Artikel ein, sondern nutzt nur die Gelegenheit, seine etwas unausgegorenen Vorstellungen und Allgemeinplätze zu publizieren. Warum tut er dies nicht auf einer eigenen Internetseite? Da wäre er vor “Zensur” geschützt.
Lieber Lektor,
Zensur ist feige und war zu erwarten.
Lieber Leser,
ich weiß zwar nicht genau, was da so vorgeht, aber es stinkt nach einer gewaltigen Verhinderung einer anständigen und wahrhaftigen Partei mit umsetzbaren Visionen.
Allein schon die Auflösung der alten Grauen Fraktion durch Unterwanderung bestimmter finanzstarker Kräfte aus dem Kreise der Lobbyisten der CDU (Spendengeldaffäre ist gängig, aber ein ehemaliger Kanzler der einen Eid aufs Volk geschworen hat kommt damit leichter durch, wenn er aussagt, ein Versprechen der Wirtschaft gegeben zu haben und vormals sagte, ich kann mich an nichts mehr erinnern. Ich hatte wohl einen Blackout), ist nicht nur erkennbar skandalös, sondern wird weiter bestimmt, durch Menschen, die nur eines wollen, nämlich egozentrisch dumm den Fokus auf sich selbst lenken und die Grauen Panther ausfransen, um sie für die Zukunft weiterhin erfolgreich zu verhindern.
Dabei ist diese Partei (geburtenstarke Jahrgänge) und ich interessiere mich aufrichtig für die Neugründung und zwar bundesweit, wichtiger denn je.
Begrifflichkeiten wie notleidende Banken bereiteten die Bevölkerung vor, Verständnis zu entwickeln um 2.000 Milliarden für Zocker zu dulden die von Ihr selbst (Kind und Kindeskinder) und weiteren Generationen zurück zu zahlen sind.
Absenkung des Spitzensteuersatzes, Abschaffung der Vermögenssteuer und so weiter. Steuergeschenke für ultrareiche und was passierte den Zumwinkel-(er selbst war doch nur ein kleiner Fisch) Freunden in Liechtenstein (s. Haushaltsdefizit von 2007)? Keine Informationen von Herrn Eichel über das Geld, was dem Staate (also uns) zustand. Dafür weitere Einschnitte im Bildung und Sozialsystem.
Seit ich denken kann, gibt es Klassenstärken in allen Schulformen bis 32 Kinder. Der Teiler liegt bei 33. Dieser Wert alleine ist schon eine Gemeinheit, der immer noch gegenwärtigen und den wissenschaftlichen Erkenntnissen trotzenden, veralteten Bildungspolitik. Mit welchem Ziel wird das Bildungssystem in unserem Land nach allen anderen Systemen in Europa hinten angestellt? Lehrermangel, aber Studiengebühren und Kredite für Studenten, die nebenbei regelmäßig arbeiten müssen und innerhalb der Regelstudienzeit fertig zu studieren haben.
Keine Bildungschancen für alle, sondern nur für Besserverdienende. Es sollte verboten sein, den Schulen mitzuteilen welche Berufsstände die Eltern ihrer Schüler haben. Denn es wird viel zu früh von viel zu gut bezahlten (wenn es an deren Geld geht, protestieren sie; aber nicht wenn sie und ihre Institution versagen) Lehrern selektiert. Sie, die jüngsten, kommen doch gerade erst und wohl behütet aus den Familien und Kindergärten, sind hoch motiviert: Hurra ich bin ein Schulkind… werden aber nicht nach Intellekt, sondern nach dem, was daheim an Geld vorhanden scheint, aussortiert mit dem Programm: Auf die Plätze, fertig, los und wer nicht mitkommt, der bleibt doof.
Wenn alle Kinder in einer Klasse sagen würden meine Eltern sind Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, usw. hätten die Aussortierer, bei den Klassenstärken, ein echtes Problem und es gäbe nur noch Gymnasien, oder?
Zukünftig zu verteilende Arbeit wird nach Bildung bezahlt. Heute fehlen uns Ingenieure und werden aus dem Ausland geworben und das im großen Stil. Sind unsere Kinder wirklich zu dumm? Oder werden sie nur gezielt dumm gemacht? Kinder werden “miß-gebildet” und ohne Perspektive vorbereitet auf ein Programm, das der letzte und fürchterlichste Politiker unserer Zeit, nach einem Manager von VW benannt hat. Diese Namensgleichheit, bei angehängten „er“ ähnelt einem Molkereiprodukt und nennt man im Volksmund auch Stinkkäse. Dieser Kanzler hatte schlicht vergessen aus was für einem Stall er kam und ist heute für Gas, Preis und Erhöhungen (Wodka statt Heizung, Nastarowje Gerhard) verantwortlich. Lukrativ, Gell. Getreu nach dem Motto unserer gegenwärtigen Zeit: Jeder ist sich selbst der Nächste. Ein Riesenskandal und keiner wehrt und wehrte sich. Alles hielt und hält in der Fortsetzung dieser Bedienpolitik still, während unschuldige Familien computernumerisch von Anstalten verwaltet werden.
Sagt mal, was ist mit Eurer Erinnerungskraft? Ganz schön schlapp im Kopf, oder? Diesen Namen einer Sozialreform werden wir nicht mehr los (oder wie Goethe schon sagte den Teufel den ich rief…).
Fällt Euch dabei auf, dass die frühere Bezeichnung Arbeitsamt hieß und wirklich auch von Dienern des Staates geführt wurde. Heute vornehmlich von Verwaltungsfachangestellten in Anstalten. Ihr merkt sicherlich, dass dies eine Lebensaufgabe von einem Heer von Juristen sein könnte dieses Unrecht wieder gerade zu bügeln. Eine weitere Prämisse und ein weiteres Erbe der gegenwärtigen Politik mit dem Ziel unsere Nation nachhaltig zu zerstören.
Wie wird diese heutige Politik nach wahrhaftiger Analyse in den morgigen Geschichtsbüchern wiedergegeben sein (Deutschland Deutschland über was und unter aller S… Frau Merkel wird dann Eu-Politik gemacht haben)? Wo führt das hin?
Das kann jeder für sich selbst weiter utopieren.
Es gibt noch vieles, was anzuführen wäre, dass z.Bsp. die Politik der Gründerparteien nichts mehr mit der heutigen Politik zu tun hat. Wohlstand für alle? Erst- und einmalig kam die CDU unter Konrad Adenauer mit diesem Slogan auf über 50% der Wählerstimmen.
Und wer mir heute, von der Konrad Adenauerstiftung erzählt, müßte auch den Tatsachen ins Gesicht schauen, wenn der Namensträger noch leben würde und längst die Partei gewechselt hätte um mit Oskar Lafontaine und Gregor Gysi den Solidarpakt zurück zu fordern. Ja ja, Ihr lest richtig, denn genau das fordert gegenwärtig die PDS.
Weder ist heute diese Politik der einen sozial, noch der anderen großen Partei christlich. Auch an dem Zünglein in der politischen wagen Rede erkennt man nicht einmal mehr ansatzweise einen Funken von dem was den Begriff liberal ausmacht, sondern ganz im Gegenteil, könnte man insgesamt dieser Politik am Ende diverser Sprechpausen ihres “Gauklers” ein Kölner Ta Ta Ta, Ta Ta Ta, … erklingen lassen. Und heute sitzen diese beiden Politführer und Führerin der Fraktionen fast händchenhaltend und freuen sich über die gemeinsam kommende Regierungsperiode?
Durchschaubar, was dann passiert und durch unsere Opferbereitschaft wird die Schere ganz weit ihre Klingen noch breiter machen. Wir derweil, steuern weiter auf ein Desaster (Reinhard Mey: Das Narrenschiff) zu. Das dicke Ende kommt nach der Wahl.
Nur weil wir heute zu den geburtenstarken Jahrgängen gehören, müssen wir uns morgen in den Krankenhäusern sagen lassen was sich für uns noch lohnt und nur wenn unser Geldbeutel das herhält, bekommen wir die Implantate die für uns überlebenswichtig sind. Und das hat heute schon Gültigkeit. Hier läuft in der weiteren Planung in unsererem Lande etwas ab, was in meinen Augen soziologisch gesehen, gezielter “Mord” bedeuten wird. Sehr modern, ohne kriminalistische Verfolgung durch die Polizei, sowie unter dem Deckmantel unserer Demokratie und was bezahlbar ist und was nicht. Ärzte die mit pharmazeutisch wirtschaftlichen Interessenverbänden kollabirieren und sich nicht dagegen verwehren, Gesundheitspolitischen Kadavergehorsam zeigen, anstatt human zu denken, wie es auch ihre Pflicht wäre. Ein hypokratischer Eid, der permanent gebrochen ist und weiter gebrochen wird (O-Ton eines koreanischen Professors: “Deutschland hat jede Menge gute Medikamente, aber jede Menge schlechte Ärzte”).
Müssen sie sich das sagen lassen? Ich meine ja (eigene Erfahrung. Hört Euch mal um, wie geliebte Menschen in Krankenhäusern verenden), denn sie unterliegen dem ökonomischen Druck der zum Prinzip wird, machen mit und protestieren nicht. Ist das gegenwärtige Verhalten unserer Mediziner verstehbar? Nein! Sie sollten doch mehr Verstand haben. Oder wäre es besser gewesen, Theaterwissenschaften zu studieren. Da muß man auch viel auswendig lernen. Allerdings wenn es um Geld geht da gibt es ja den Mehrwertmenschen, nämlich den Reichen, der hat auch im Alter eine längere und vor allem bessere Lebensberechtigung. Die Masse lebt derweil im sozialen Ghetto und wer genetisch gesehen, nicht über das erforderliche Rüstzeug verfügt und sich nicht lebensverlängernde Medizin leisten kann, wird 1000% sicher eher zu Tode kommen.
Unterdessen wird zugeschaut, wie unser Volk weiter bewußt dumm gehalten und bildungsmäßig wie familienpolitisch auch sozial vernachlässigt wird. Was sagt eine Alleinerziehende Mutter zum Elterngeld? Danke Frau…; es gibt garantiert befähigtere Frauen, aber wehe der Deutsche sagt die Wahrheit, sofern er es kann. Gegenwärtig im Kindesalter wird der deutsche durch Brot, Spiele und Gaukler-TV blöd gehalten. Aber das nächste Umschulungsprogramm dieser Regierung (das sichert weitere Wählerstimmen) wird kommen und zwar vom Käse (Hartz 4) zu Altenpflegern. Denn dazu braucht man keinen hohen IQ. Das kommt den Politsoziologen gerade recht und nach einiger Zeit der Entbehrung wird sich jeder der diesen Käse zu lang riechen musste gerne mit ein paar Cent Mindestlohn mehr, abfinden und alles tun was verlangt und nötig sein wird, um Menschen in Fließbandarbeit zu überwachen, dahin vegetieren und ohne Würde programmiert zugrunde gehen zu lassen.
Aber der Michel in Deutschland schläft weiter und getreu nach dem Motto: „Lämmer und Kälber wählen sich ihre Schlächter selber“ entledigt er sich seiner unbequemen Alten, die ihrerseits längst progressiv an Kinder und Enkel gedacht und versorgt haben, in den sicheren Tod mit der Erbschaftssteuerreform und dem Programm des sozialverträglichen Ablebens. Wie könnt Ihr das mit ansehen?
Wollt Ihr Euch in Berlin am Stammtisch über einen kommunalen Sitz in einem Rathaus eines Stadtteiles zufrieden geben und Euch bei Woodstockmusik oder Herzilein zur Reminiszens alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, treffen und Eure Wahlkampfparty feiern und das war`s dann? Ihr könnt Euch vorstellen was passieren wird und das wird gerade prima ausgetüftelt. Ihr zerfleischt Euch in Euren Kneipen und die gebildeten und finanziell besser situierten haben längst schon ein Altenheim (nennt man ja auch Residenz) gefunden, in dem es sich eine Klasse besser sterben läßt und halten sich wie immer in ihrem Leben aus allem raus. Das gibts und gab es schon immer, wird man dann sagen hören, aber Ihr könnt das verhindern und dem rein humanistischen Gedanken folgend, Euch selbst und allen mehr Würde im Alter ermöglichen, denn wir und unsere Eltern haben bereits im Vorhinein viel, und alles gegeben.
Also so lebet denn dahin und schauet Euch all die gut bezahlten Gaukler im Fernsehen zur zerstreuten Verblödung, weiter an. Bereitet Euch auf dem Almabtrieb vor, geradewegs ins “Schlachthaus”. Bei Billig.de, die Bestattung schon heute buchen, denn es gibt viel zu tun. Nehmt hin was sie mit Euch machen werden und die, die in ihren fahrenden Einfamilienhäusern Euch nur sozial dafür brauchen, dass ihr deren Reichtum bestaunt und bewundert. Sie lachen und verhöhnen Euch weiterhin aus, denn sie müssen noch den Kick verspüren auch im hohen Alter sich von Euch zu unterscheiden, und Euch spüren lassen was Ihr für sie wirklich seid, oder wie sieht das aus wenn ein 70 jähriger auf jung macht und in seinem Kompressor Mercedes oder Porsche Boxter vorfährt (Janis Choplin: “My Friends drives Porsches… Oh Lord… a Mercedes Benz).
Und die Leute werden sagen
In den fernen blauen Tagen
Wird es einmal recht
Was falsch ist und was echt.
Was falsch ist wird verkommen
Obwohl es heut regiert
Was echt ist das soll kommen
Obwohl es heut krepiert
aus Jugend ohne Gott von Ödön von Horvath
Liebe Grüße aus der zeitlichen Etappe
Euer Axel v. Reth
Wenn ein so guter und fortschrittlicher Gedanke der parlamentarischen Mitbestimmung (Panther) bei Korn und Dreher Bier oder Berliner Weiße ersäuft wird, dann möchte ich diejenigen im Lande bitten die es ernsthafter meinen, mir zu schreiben (Reiseindianer@gmx.de) und mithelfen wollen dem demokratischen Gedanken der katholischen Arbeiterbewegung und dem protestantischen Prinzipien folgend, in Ethik und Religion zusammenzustehen , um das Zentrum der Partei der Panther neu mit zu begründen, denn Grau bin ich schon.