Ministergattin und Kerner als verunglückte Image-Helfer
Offensichtlich hat niemand vorher nachgedacht. Ein Besuch des Verteidigungsministers im quasi-Kriegsgebiet alleine wäre sicherlich eine Geste gewesen, um den Soldaten in Afghanistan gegenüber Solidarität zu dokumentieren. Wenn dann aber die Gattin des Ministers und dann noch ein Talk-Show-Moderator wie Kerner dabei sind, treten die Soldaten nur nur als blanke Staffage in den Hintergrund. Der Verteidigungsminister hatte bisher meist ein gutes Händchen, wenn es darum ging, sich medienwirksam zu präsentieren. Nun aber hat er den Blick für die Realität verloren. Da kann er noch so oft sagen, er macht das, was er für richtig hält.
Der Versuch, kurz vor Weihnachten eine glamouröse Guttenberg-Familien-Show zu inszenieren, um das eigene Bild in den Medien kitschig künstlich zu gestalten, ist komplett in die Hose gegangen. Das ist kein Familienidyll im Kriegsgebiet. Die Situation vor Ort ist viel zu ernst, um für egoistische Interessen instrumentalisiert zu werden. Da braucht es auch keine Kernersche Talk-Show aus Afghanistan. Ist Kerners Talk-Show schon so am Ende, dass sie eines solchen “PR-Gags” bedarf?

Vielleicht sollte man dieser Dumpfbacke Gabriel (SPD) Frau Katzenberger mal auf den Bauch binden, anscheinend hat er geistig schon starkt abgenommen nur die Figur kommt nicht nach