Offener Brief an Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle!
CDU/CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zum Atomausstieg gewonnen. Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger sind gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.
Direkt nach der Wahl legten die Aktienkurse der Stromproduzenten kräftig zu, die der Solarmodul-Produzenten dagegen sanken…
Die Atomindustrie stellt sich schon auf eine Verlängerung der Laufzeiten ein – die ihnen rund 40 Milliarden Euro in die Kassen spülen wird. Jeder Tag, den ein bereits abgeschriebenes Atomkraftwerk Strom produziert, bringt dem Kraftwerksbetreiber eine Million Euro. Die Bundesregierung möchte gerne etwas von diesem Geld haben – im Austausch für eine Verlängerung…
Die Kosten für die Erkundung, Castortransporte, Stilllegung ostdeutscher Meiler und schon praktisch vollzogene “Endlagerung” wie Atommüllendlager Asse II und Morsleben in Höhe von vielen Milliarden Euro trägt – wie üblich – der Steuerzahler.
Nach Berechnungen von Greenpeace, die von der Atomindustrie heftig bestritten werden, hat der deutsche Steuerzahler seit 1950 etwa 165 Milliarden Euro zugunsten der Atomindustrie aufbringen müssen. Etwas über 90 Milliarden kämen noch hinzu.
Auf den Seiten von www.compact.de kann ein offener Brief unterschrieben werden, um die Stimme gegen dieses mögliche Vorgehen zu erheben.

Hallo Herr Bergemann!
Da sollte sich doch ein gemütliches GlasBierGeschäft in Spandau finden lassen, um sich auszutauschen. Jetzt habe ich erst einmal den gröbsten Arbeitsstress hinter mir. Unter der Woche könnten wir ja einen Anlauf versuchen.
Gruß von und nach Spandau
Hr. Salecker,
wäre vielleicht wirklich nicht schlecht sich auszutauschen, so bei ein , zwei Bierchen. Ihre Mühen mit ihrer Webpage etwas zur Aufklärung beizutragen und Informationsaustausch zu generieren finde ich bewundernswert. Wenn ich etwas mehr Zeit hätte, würde ich versuchen sie zu unterstützen. aber in gut 7 Jahren werde ich Rentner. Vielleicht klappt es ja dann. Ansonsten bin ich gern bereit zur Wissensverbreiterung beizutragen. Stimmt , ich habe einen Pilotenschein, hab auch Luftfahrttechnik studiert sowie Flugunfalluntersuchung und Turbinenkonstruktion und bin heute weltweit unterwegs um Kraftwerksturbinen zu modernisieren. Also, hier haben sie den Hintergrund meiner Ansichten. Vielleicht noch, ich habe mal 3 Jahre in Japan gelebt und kann viel über deren Kultur berichten (meine Frau bestimmt noch mehr).
Gruß aus Spandau
Hallo Herr Bergemann!
Darüber ließe sich reden…
ebenfalls ein Spandauer…
Hallo Hr. Salecker,
nun ja, das “falsch aufgestellte Windräder” nichts mit den Grünen zu tun haben sollen, halte ich für höchst fragwürdig. Denn deren Politik unter Rot Grün war es doch, ohne Rücksicht auf mögliche Alternativen stur nur Windquirle und Sonnenkraft als Lösung aller Energiefragen zu propagieren. Das die angesprochenen Unternehmen gerne auf diesen Zug aufspringen, war mit Sicherheit durch Rot Grün gewollt. Aber die verschiedenen Sichtweisen würde uns sicher noch eine Weile begleiten. Um sich auszutauschen würde sicher nur ein Stammtisch helfen.
ein Spandauer
Hallo Herr Bergemann!
Die im Artikel angegebenen Daten sind richtig und bei ein wenig Google-Recherche schnell nachvollziehbar, auch aus konservativen Quellen.
Ein wenig Polemik kann manchmal sehr hilfreich sein…

Bei Ihnen gibt es aber eine ganze Menge davon. Leider geht keines Ihrer Beispiele auf den Artikel ein.
Falsch aufgestellte Windräder sind kein Thema des Artikels und nicht ein Problem der Grünen oder ihrer Politik. Da mit diesen Windräder kräftig Geld verdient werden kann, gibt es folglich auch eine Industrie, die jede sich bietende Gelegenheit sucht, ihre Windparks auszubauen. Denen sind die Vögel sicherlich “egal”.
Wenn ich die Wahl zwischen ein wenig mehr Elektrosmog und der Atomindustrie habe, dann ist die Entscheidung schnell gefällt.
Atomenergie (Sicherheit, Preis, Entsorgungsproblematik) ist offensichtlich weder menschlich noch technisch beherrschbar. Wenn schlechte Endlager um jeden Preis und gegen Aussagen entsprechender Gutachten durchgesetzt werden sollen, dann ist auch dies eine deutliche Mahnung.
Was nun aber der Flughafen Tempelhof mit dem Problem der Atomenergie zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Als Privatflieger fehlt Ihnen der der Flughafen, was ich auch nachvollziehen kann.
Ich freue mich auf Ihren nächsten Besuch!
MfG,
Ralf Salecker
Mir scheint hier doch, das sehr polemisch vorgegangen wird. Die Alternative, tausende Vögel müssen sterben, damit durch hässliche Windquirle, die extrem die Natur verschandeln (hier kann man sehen , das Grüne nur ihr politisches Süppchen kochen und nicht nur das Wohl der Natur im Sinn haben) und natürlich keinen “Elektrosmog” erzeugen, ist für mich die eindeutig schlechtere Lösung. Ich weiss noch, wie in Berlin die grün gefärbte Landschaft nach einem Privatflugzeugabsturz nahe Tempelhof, den ersten nach rund 50 Jahren,den sofortigen Stop jeglichen Flugverkehrs in Tempelhof verlangten wegen allgemeiner höchster Gefahr für Leib und Leben. Aber von einer Sperrung aller Kreuzungen, an dem es tödliche Unfälle gibt, wollten diese Leute nichts wissen. Wahrscheinlich ist ein Verkehrtoter weniger Wert, wenn man politische Süppchen kocht. Oder wenn zu Biosprit aufgerufen wird und in der Folge tausende Menschen verhungern müssen, weil nicht genug Nahrungsmittelmais erzeugt wird, ist das eine nicht zu Ende gedachte polemische Täuschung der Wirklichkeit. Eben stur gefärbtes politisches (schmutziges) Süppchen.
Na ja, bis zum Nächsten Mal – ein Spandauer