Desiré Nick kehrt ProReli den Rücken

 In Berlin gibt es anscheinend nur noch wenige bedeutsame Straßen, in denen nicht für die Vorstellung von ProReli geworben wird.

Der werbliche Auftritt ist deutlich professioneller als der ihrer "Gegner". ProReli zeigt ein durchgehendes Erscheinungsbild mit einem klaren Auftritt. Wenige kurze Schlagworte sollen den vorbeifahrenden Autofahrern die Bedeutung ins Bewusstsein "hämmern".

Die kleinen Plakate der Ethik-Befürworter wirken dagegen wie beliebige Farbkleckse. Erst auf den großen Plakaten kommt deren Aussage zum Tragen.

ProReli hat einen erheblichen zeitlichen Vorsprung was die die Plakatierung in Berlins Straßen angeht. Von Anfang an haben sie Prominente als wirkungsvolle Multiplikatoren und Meinungsbildner eingesetzt.

Eine Prominente aus dem ProReli-Unterstützerlager hat jetzt die Position verändert. Desiré Nick fühlt sich anscheinend von ProReli getäuscht. "Die haben bei mir angeklopft mit dem Argument, Religionsunterricht solle abgeschafft werden in Berlin".  Dieser Vorstellung sind viele in Berlin erlegen. Inzwischen keimt die Erkenntnis, dass dem in Wirklichkeit nicht so ist…

„Ich habe mich von Pro Reli abgewandt, nachdem ich erlebt habe, wie die Katholiken intolerant und fanatisch anderen Gläubigen gegenüber ihren Kreuzzug führen“, so Desiré Nick, die selbst drei Jahre lang als Religionslehrerin gearbeitet hat. "Wenn Teile der katholischen Kirche den Ethikunterricht nicht ertragen können, frage ich mich: wo bleibt die christliche Nächstenliebe? Die Fundamentalkatholiken, die sich da jetzt aufspielen, kommen alle nicht aus Berlin, was immer Diaspora war und brauchen dringend Nachhilfe in Ethik!“


 

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