Schneevergnügen auf Hügeln und Bergen für Groß und Klein

Es hat geschneit. Nichts wie raus in die weiße Winterlandschaft. Berlin hat ein viele Örtlichkeiten zu bieten, an denen das Rodeln oder Schlitten fahren zum Vergnügen wird. Nun ist Berlin beileibe keine bergige Landschaft. Alles was hier in den Himmel ragt, ist meist künstlicher Natur. Die höchsten Erhebungen entstanden aus dem Trümmerschutt des Krieges. Der „Mont Klamott“ im Volkspark Friedrichshain steht stellvertretend dafür.

Sollten Sie noch weitere Orte kennen, oder Ergänzungen und Anregungen haben, dann würde ich mich über einen entsprechende Hinweis freuen. Ein kleines Bild dazu, wäre noch schöner.

Charlottenburg-Wilmersdorf

  • Teufelsberg: Der Zugang erfolgt über die über die Teufelssee-Chaussee (2. Parkplatz). Rechter Hand liegt der 120 Meter aufragende Berg für das Rodelvergnügen mitten im Wald. Auf der alten Skipiste – hier fanden sogar einmal Meisterschaften statt – kann man je nach Startpunkt 100 bis 400 Meter abwärts düsen. Wer unbedingt muss, kann auch mit dem PKW anreisen; Vom S-Bahnhof Heerstraße aus sind es nur 10 Minuten Fußweg. Bus: X21

Friedrichshain-Kreuzberg

  • Volkspark Friedrichshain Zwei unterschiedliche Bahnen stehen hier zu Auswahl. Eine Bahn auf dem ehemaligen Bunkergelände ist etwa 150 Meter lang. Hier kann man schön in Schwung kommen. Die vielen kleinen Buckel steigern den Nervenkitzel. Es gibt aber auch eine etwas gemütlichere. Tram: 4, 5, 6, 8, 10
  • Viktoriapark, Kreuzberg, Katzbachstraße/Kreuzbergstraße; zu Füßen des Kreuzberges: Mit 100 Metern ist die Bahn nicht besonders lang. Wegen ihres sanften Gefälles eignet sie sich gut für Familien mit Kindern. U-Bahn: U6, U7, Mehringdamm

Lichtenberg (Hohenschönhausen)

Marzahn-Hellersdorf

Mitte (Tiergarten, Wedding)

  • Humboldthain, Weddig: Jeder Berlin denkt hier sofort an den hohen Bunkerberg, oder den etwas versteckten Rosengarten. Im Winter bietet der Park einige sanfte Abhänge für ein entspanntes Rodelvergnügen auf Bahnen die kürzer als 100 Meter sind. Diese Strecke ist in weniger als einer Minute überwunden. Ideal für kleine Kinder.
  • Volkspark Rehberge im Wedding; Afrikanische Straße: Nach einen steilen Start geht es auf der rund 400 Meter langen Bahn am Schluss gemütlicher bergab. U-Bahn: U6 Rehberge
  • Fritz-Schloss-Park; Ein ehemals flacher Exerzierplatz in Moabit wurde durch viel Trümmerschutt aus dem zweiten Weltkrieg zu einem hügeligen Park, in dem sich auf einen sanften 200-Meter-Bahn gut Rodeln lässt. U-Bahn: U 9 Birkenstraße; Bus 123

Neukölln

  • Hasenheide, Rixdorfer Höhe: Die Rixdorfer Höhe ist ein fast 68 Meter hoher Trümmerberg in Berlin-Neukölln. Sie ist eine Erweiterung des Volksparks Hasenheide die von 1948 bis 1953 aus 700.000 Kubikmeter Trümmer aufgeschüttet wurde. Damals konnte man noch weit über die Stadt schauen, nun stören Bäume den Blick. Hier tobt im Winter das Leben, kaum das der erste Schnee die Hänge bedeckt. Alle Bahnen sind recht kurz, was dem Rodelvergnügen aber keinen Abbruch tut. U-Bahn: U7 Hermannplatz

Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee)

  • Volkspark Prenzlauer Berg, Judith-Auer Straße oder Oderbruchstraße: Der Volkspark Prenzlauer Berg entstand aus der früheren Oderbruchkippe . Er ist eine etwa 29 ha große Parkanlage am östlichen Rand des Bezirks Pankow. Hier gibt es mehrere Bahnen zur Auswahl. Von kurzen 100 Meter bis zu langen 600 Metern ist für jeden etwas dabei. Der Startpunkt liegt in luftiger Höhe von 90 Metern. Die Vorsichtigen wählen das sanfte Gefälle, die Mutigen den steileren Abhang. Manchmal ist es ein wenig holperig. S-Bahnhof Landsberger Allee: S 8, 9, 41, 42

Reinickendorf

  • Freizeitpark Lübars, Eingang Quickborner Straße: Schon im Sommer ist hier reger Betrieb. Nichts weist darauf hin, dass es sich bei diesem schönen Park, der in der Zeit von 1975 bis 1993 entstanden ist, einmal um eine Hausmülldeponie handelte, die hier von 1957 bis 1981 betrieben wurde.
    Kern des Parkes ist ein 85,3 Meter hoher künstlicher Hügel. Am 13. Mai 2010 wurde dem Hügel in einer Zeremonie der Name „Lübarser Höhe“ gegeben. Wenn Frau Holle ihre Betten kräftig geschüttelt hat, kann man hier sogar abends seinem Rodelvergnügen fröhnen. Unter Flutlicht geht es auf der Ski- und Rodelpiste 300 Meter lang abwärts. Viele Kleinere Hänge verteilen die Rodelbegeisterten, so dass die Fülle selten unangenehm wird.
    Anfahrt: Von der S- und U-Bahn Wittenau geht es weiter mit dem Bus X 21 bis zur Endhaltestelle Quickborner Straße oder mit dem Bus M 21 bis Treuenbrietzener Ecke Quickborner Straße. Mit der Tram M1 bis Rosenthal und dann zu Fuß etwa 15 Minuten bis  zur Qickborner Straße.

Spandau

  • Staaken: Heerstraße (Ecke Reimerweg), an der Fußgängerbrücke; Bus M37, M49, 149
  • Staaken: Hahneberg; Heerstraße; hier kann man auf einer rund 600 Meter langen – meist flachen – Bahn auch höhere Geschwindigkeiten erreichen; Bus M49, 149
  • Staaken: Ungewitterweg in der Gartenstadt, der Berg am ehemaligen Bunker; Bus 237 Eckener Weg
  • Spektegrünzug; Rodelberg zwischen Borkzeile und Spekteweg; Bus 237 Borkzeile
  • Siemenstadt: Siemenspark (am Volkspark Jungfernheide); Rieppelstraße, Diehlmannstraße, Im Wilhelm -von-Siemens-Park, 13629 Berlin; Der Hang ist recht steil und verläuft in einer leichten Rechtskurve. Nach unten hin wird er dann deutlich breiter, so dass sich hier kaum jemand in die Quere kommt.  U7 Siemensdamm
  • Wilhelmstadt: Südpark; ein winzig kleiner Abhang, der aber gerne von Kindern genutzt wird; Bus 136, 236; M49, 149, X34 (Jaczowstraße)

Steglitz-Zehlendorf

  • Thielpark: Im Grunewald (Onkel-Tom-Straße Ecke Riemeisterweg) gibt es eine rund 150 m lange Rodelstrecke, die rasant beginnt und zum Schluss dann ruhiger wird. U-Bahn: U3 Thielplatz
  • Fischtalpark: Zehlendorf, Onkel-Tom-Straße: Von 50 bis 150 Meter Meter sind in diesem Park die unterschiedlichsten Abfahrten zu finden. Die längste legt sich nach einem Steilen Anfang in eine sanfte Rechtskurve. S-und U-Bahn: U3 Onkel Toms Hütte
  • Fichtenberg, Steglitz: Im Ruth-Andreas-Friedrich-Park erhebt sich ein kleiner 68 Meter hoher Hügel, von dem man einen schönen Blick auf den Botanischen Garten hat. Flache und steile Abhänge bieten für jeden Bedarf die passende Rodelbahn. S- und U-Bahn: Rathaus Steglitz

Tempelhof-Schöneberg

Insulaner: Mit 75 Metern ist der Insulaner für Berliner Verhältnisse schon ein Berg. Gekrönt wird er von der Sternwarte, für die sich, wenn es Schnee gibt,  nicht gar so viele Menschen interessieren. Rechts und links von Bäumen bestanden, bereitet die 300 Meter lange Bahn viel Spaß.

Treptow-Köpenick

Der Rodelberg zwischen Rodelbergweg und Britzer Zweigkanal im Ortsteil  Baumschulenweg ist schon sehr alt. Er wurde zwischen 1923 und 1929 als 12 Meter hoher Hügel angelegt. 60 000 Fuhren Schutt und Müll wurden dafür heran gekarrt.  und bietet mehrere Bahnen, die allesamt aber deutlich kürzer als 50 Meter sind. Von sanft bis steil ist alles vertreten. S-Bahn: Baumschulenweg: 8, 9, 45, 46, 47, 85; Bus: 166, 167, 170, 265

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