In den Medien ist es allüberall zu lesen. Der Wurm Conficker auch Downadup genannt, soll inzwischen mehr als 9 Millionen Computer weltweit infiziert haben. Angeblich sollen pro Tag eine Million Infektionen hinzu kommen. Damit wäre er der potentiell gefährlichste Wurm der letzten Jahre. Auch das von Microsoft zwischenzeitlich heraugebrachte Patch, welches eine Sicherheitslücke schließt, hilft nicht mehr. Nur auf 30 Prozent der Windows-Rechner soll dieser Patch bisher installiert sein. Neue Versionen des Wurm machen sich wohl nun eine weitere Sicherheitslücke bei Microsoft zu Nutze.

Was der Wurm eigentlich anrichtet, kann niemand bisher sagen. Noch schlummert er einen Dornröschenschlaf. Theoretisch könnte ein befallener Rechner übernommen und z.B. als Spam-Versender oder für DNS-Angriffe eingesetzt werden. Das muss noch nicht einmal der eigentliche Programmierer des Wurms sein.

Der Wurm ist in der Lage allzu schlichte Administrator-Passwörter für lokale Netzwerke zu knacken. Diese regelmäßig zu ändern, oder sicherer zu gestalten ist also ein Muss. Simple Namen oder Zeichenfolgen sollten tunlichst vermieden werden.

Auf der Internetseite von Avira, des Herstellers des bekannten kostenlosen Antiviren-Programms findet sich eine deutschsprachige Beschreibung des Wurms.

Wer seinen Computer infiziert weiß oder glaubt, der kann das kostenlose Programm von Symantec (Symantec Removal Tool für W32.Downadup) nutzen. Es kann hier heruntergeladen werden. Die Anleitung von Symantec gibt es hier.

Eine Firewall ist zwar nicht in der Lage den Befall von außen zu verhindern, unterbindet aber die Kontaktaufnahme des Wurms mit dem Internet, so dass er keinen weiteren Schadcode nachladen kann.

Das Programm muss nicht installiert werden. Einfach per Doppelklick ausführen…

Empfehlenswert ist es, die automatischen Sicherheitsupdates für das Betriebssystem aktiviert zu haben, so kann man sicherstellen, dass in diesem Bereich das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand ist.

Natürlich bedeutet dieses keine 100%-ige Sicherheit. Manche Sicherheitslücken werden – obwohl bekannt – mit großer Verspätung geschlossen.

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